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Personzentrierte Psychotherapie bei eingeschränkten Kontaktfunktionen

posted Sep 5, 2018, 7:27 AM by Mathias Dekeyser

Momente der Begegnung durch Prä-Therapie und Klang

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In der Personzentrierten Psychotherapie gibt es die von Garry Prouty entwickelte Methode der Prä-Therapie. Mit ihrer Anwendung können besondere Augenblicke von Beziehungserfahrung auch mit stark kontakteingeschränkten Menschen, die als „nicht therapiefähig“ gelten, erfahrbar werden – eine Möglichkeit, auch Menschen mit schwerer geistiger Behinderung, Demenz oder langjährig hospitalisierte, chronische Psychiatriepatienten zu erreichen. Nach einer Einführung in Grenzbereiche reduzierter Wahrnehmung wird anhand von ausführlichen Fallberichten die Umsetzung der Prä-Therapeutischen Konzepte in die Praxis erläutert. Es werden außerdem Möglichkeiten aufgezeigt, auch mit Methoden der Klangtherapie auf nonverbalem Weg „in Kontakt“ zu kommen – und Kontakt ist laut Rogers die Voraussetzung für einen Begegnungsmoment. Die außergewöhnlichen Momente des „in-Kontakt-Seins“ werden aus personzentrierter Perspektive diskutiert, wobei besonderes Augenmerk gelegt wird auf die Themen: Aktualisierungstendenz, Empathie, Resonanz und dialogische Komponente. Ein roter Faden dieser Abhandlung ist die zentrale Frage: wo beginnt Psychotherapie?

Langner, L. (2017). Personzentrierte Psychotherapie bei eingeschränkten Kontaktfunktionen. Momente der Begegnung durch Prä-Therapie und Klang. Saarbrücken: AV Akademikerverlag.
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